BFV-Newsletter 6/2007

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BFV-Newsletter 6/2007
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Sie erhalten heute von connexx.av den sechsten BFV-Newsletter in 2007. connexx.av und der BundesFilmVerband (BFV) in ver.di wollen mit diesem 2006 gestarteten monatlichen Newsletter fuer bessere Information und Transparenz bei den Beschaeftigten der Produktionswirtschaft von Film- und Fernsehen sorgen. Insbesondere sollen hier film- und sozialpolitische Themen aufgegriffen werden. Der BFV bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Kulturschaffenden sowie allen anderen an der Film- und Fernsehproduktion beteiligten Beschaeftigten. Er tritt fuer Kunstfreiheit und gerechte Arbeitsbedingungen ein. Als vorrangiges Ziel strebt er eine integrierte Interessenvertretung dieser Filmberufe in der zergliederten Branche gegenueber Sendern, Produzenten und der Politik an (http://www.connexx-av.de/filmfernsehproduktion_bfv.php).

Inhalt
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1. Branchendiskussion: BFV praesentiert Umfrageergebnisse unter 1000 Filmschaffenden
2. FilmWirtschaftsGipfel debattierte ueber FFG-Novelle
3. Stuntman setzt mit ver.di-Unterstuetzung Ansprueche gegen GVL durch!
4. ver.di-Fernsehpreis geht an Max Eipp und Mirko Borscht
5. Neue Runde im Urheberrechtsstreit
6. "5 statt 12" - Filmschaffende sind gefordert!
7. Gerangel um ZDF-Bavaria-Verflechtung
8. Kurzmeldungen
9. Impressum / Anmeldung

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1. Branchendiskussion beim Filmfest Muenchen: BFV praesentiert Umfrageergebnisse
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Am Freitag, 22. Juni, beginnt das nach der Berlinale groesste deutsche Filmfest in Muenchen: Bei der 25. Jubilaeumsausgabe werden 65.000 Zuschauer und 1000 Fachbesucher an der Isar erwartet. Ausser Filmvorfuehrungen (200 aus 40 Laendern) gibt es auch Diskussionsveranstaltungen der Filmbranche. Unter der Ueberschrift eines Zitates aus der Umfrage: "Ich liebe meinen Beruf, auch wenn es Ausbeutung ist" - Wie arbeiten Filmschaffende? - praesentieren und diskutieren connexx.av und der BundesFilmVerband (BFV) in ver.di eine Umfrage von selbstaendigen und auf Produktionsdauer beschaeftigten Filmschaffenden. Knapp 1000 von ihnen haben ausfuehrlich ueber ihre Arbeitsbedingungen Auskunft gegeben. Ob durch die gesundheitliche Belastung am "Set" oder die desolate Situation der Altersvorsorge durch die Aufloesung von Vermoegen bei der Beantragung von ALG II (Hartz IV). Vermutungen zur eingetretenen Situation wurden bestaetigt und das teilweise in erschreckendem Ausmass. Rolf Satzer, empirischer Sozialforscher aus Koeln, nimmt eine erste Auswertung der Umfrageergebnisse vor. Im Anschluss diskutieren auf dem Podium Martin Choroba (Geschaeftsfuehrer von Tellux Film Muenchen), Heinrich Schafmeister (Schauspieler, BFFS - Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler) und Claudia Jueterbock (Autorin, Vorstandsmitglied - BundesFilmVerband). Die Moderation uebernimmt Ingrid Bartsch, freie Journalistin beim WDR.
http://www.filmfest-muenchen.de
http://www.connexx-av.de

Termine zum Filmfest Muenchen:
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"Ich liebe meinen Beruf, auch wenn es Ausbeutung ist" - Wie arbeiten Filmschaffende? - Black Box im Gasteig, 23. Juni von 14.00 bis 16.00 Uhr, BundesFilmVerband in ver.di und connexx.av

"Was leisten Schauspieler und koennen wir uns Schauspielerei noch leisten?" - Neues Forum am Deutschen Museum (Raum Galaxis), 24. Juni ab 16.00 Uhr, BFFS, Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V.

"filmbiz light: Mit Hartz und 1 Euro zum Oscar - oder wie?" - Black Box im Gasteig, 24. Juni von 14.00 bis 15.30 Uhr, Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbaende

"Traumberuf Film: Glamour- oder Knochenjob?" Black Box im Gasteig, Muenchen, 25. Juni 2007 von 11 bis 12.30 Uhr, CSU-Landtagsfraktion

"Wie kam wer zum Film? Wege in diese spannende Branche" - Black Box im Gasteig, 25. Juni von 15.30 bis 17 Uhr, MedienCampus Bayern

AnimationMeeting - Black Box im Gasteig am 28. Juni 2007 von 20 bis 22 Uhr, MedienCampus Bayern.

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2. FilmWirtschaftsGipfel debattierte ueber FFG-Novelle
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"Der Kinofilm ist ein besonderes aesthetisches Kulturgut und braucht daher die besondere Hilfe und den Schutz des Staates", erklaerte Kulturstaatsminister Bernd Neumann in seiner Eroeffnungsrede zum 2. FilmWirtschaftsGipfel der MBA - Media Business Academy am 14. Juni in Berlin. Das Filmfoerdergesetz (FFG) sei, so der CDU-Politiker, "ein Film- und kein TV-Foerdergesetz". Deshalb muesse die anstehende Novellierung dem Status des Kinofilms gerecht werden und den diversen Interessen der Filmbranche Rechnung tragen. Neumann rief die Branche zu konstruktiver Mitarbeit bei der FFG-Novelle auf. Auch bei anderen Veraenderungen wie der Umgestaltung des Urheberrechts beduerfe es "zielfuehrender Vorschlaege", etwa bei der umstrittenen Neuregelung der "unbekannten Nutzungsarten". Umstritten war beim 2. FilmWirtschaftsGipfel auch die beabsichtigte Einzahlungserhoehung der TV-Sender an die bundesweite Filmfoerderungsanstalt FFA. ARD-Generalsekretaerin Verena Wiedemann erteilte dem unter Hinweis auf die Zweckbindung der Gebuehrenfinanzierung eine klare Absage. Auf eine Finanzluecke beim Umstieg vom analogen zum D-Cinema verwies Johannes Klingsporn, Geschaeftsfuehrer des Verbands der Filmverleiher (VdF). Diskutiert wird u.a. eine Umverteilung der Produktions- zugunsten der Kinofoerderung in zweistelliger Millionenhoehe. Neben der Forderung zur Herausstellung des Films als Kulturgut und damit verstaerkten Wuerdigung von Urheberleistungen gegenueber der Produktionen und Sender, bekraeftigt der Vorstand des BundesFilmVerbandes in ver.di (BFV) seine Hauptforderung zur Verankerung einer Umsetzungsverpflichtung tariflicher Mindeststandards bei gefoerderten Produktionen. "Es ist schlechterdings nicht hinzunehmen, dass gefoerderte Filmprojekte Preise gewinnen und gefeiert werden, aber am Ende die Filmschaffenden in Hartz IV landen. Hier muss eine Formulierung zur sozialen Absicherung der Filmschaffenden zukuenftig im FFG festgeschrieben werden, um ein nachhaltiges Ausbluten der Branche durch den Verlust langjaehrig taetiger Kreativer zu verhindern", so Olla Hoef, Filmeditorin und Vorstandsmitglied im BFV.
http://www.m-mba.de

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3. Stuntman setzt mit ver.di-Unterstuetzung Ansprueche gegen GVL durch!
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Nachdem die Geschaeftsfuehrung der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) die Auszahlung von Ausschuettungsbetraegen fuer Leistungsschutzrechte von Stuntmen aus dem Jahr 2005 vollstaendig ablehnte, war die Unsicherheit unter den Betroffenen gross. Wurden doch bis zum Jahr 2004 Ausschuettungsbeitraege seitens der GVL fuer entsprechende Leistungen der Stuntmen gezahlt. Mit gewerkschaftlicher Anwaltsvertretung gelang es einem Stuntman die vollstaendige Anerkennung der angemeldeten Entgelte aus dem Jahr 2005 in die so genannte Basiswertermittlung durchzusetzen. In Folge diverser Einsprueche und Begruendungen folgte schliesslich der Beschwerdeausschuss der GVL am 21. Maerz 2007 der Begruendung des Stuntman. Grundlage fuer den Spruch des Beschwerdeausschusses ist 73 Urhebergesetz (UrhG), der nach dessen Auffassung auch fuer die Taetigkeit von Stuntmen anzuwenden ist. Stuntmen erfuellen damit regelmaessig die begrifflichen Anforderungen eines ausuebenden Kuenstlers. Die Stuntmen verbinden damit wieder eine reibungslose Ausschuettung fuer 2006 seitens der GVL. Bitterer Beigeschmack bleibt fuer die anderen Stuntmen, die bis auf wenige Ausnahmen keinen Einspruch gegen die Bescheide der GVL eingelegt hatten. Sie erhalten fuer 2005 somit keine Ausschuettung - was dem Image der GVL nicht unbedingt entgegen kommt. Gewerkschaftliche Unterstuetzung hat sich hier einmal mehr bezahlt gemacht: Mit niedrigem Beitrag ein durchschnittliches Netto-Monatsgehalt erwirkt.

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4. ver.di-Fernsehpreis geht an Max Eipp und Mirko Borscht
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Der ver.di-Fernsehpreis geht in diesem Jahr an Max Eipp fuer das Drehbuch des Films "Wut" und Mike Borscht fuer seine Regie bei dem Film "Kombat Sechzehn". Der Film "Wut" wurde von ARD und WDR, der Film "Kombat Sechzehn" vom ZDF ausgestrahlt. Damit werden zwei Fernsehspiele ausgezeichnet, die nach Auffassung der sechskoepfigen Jury "unter Wahrung kuenstlerischer Gesichtspunkte zeit- und gesellschaftspolitische Stoffe behandeln, die geeignet sind, die politische Bildung zu vertiefen". Darueber hinaus sollen die Filme die Urteilsfaehigkeit in gesellschaftspolitischen Fragen erhoehen und die Bereitschaft zum politischen Engagement fuer Freiheit und Demokratie anregen. Der ver.di-Fernsehpreis fuer die Sparten Drehbuch und Regie ist mit je 7500 Euro dotiert und wird im November in Hamburg verliehen.
http://medien-kunst-industrie.verdi.de/bundesfachbereich/ver.di_-_fernsehpreis_2006

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5. Neue Runde im Urheberrechtsstreit
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Im Endspurt zur 2. Stufe der Urheberrechtsreform machen Lobby-Gruppen aus Industrie und Handel zugunsten der von der Bundesregierung geplanten Kappung der Verguetungen fuer Urheber mobil. In einem "Berliner Aufruf" befuerworten Verbaende wie der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Branchenvereinigungen ZVEI und Bitkom ausdruecklich die beabsichtigte Neuregelung. Die sieht vor, nur noch Geraete als abgabepflichtig zu erfassen, die in "nennenswertem Umfang" fuer private Vervielfaeltigungen genutzt werden. Zudem ist eine Kappung der Verguetungshoehe an die Verwertungsgesellschaften als Interessensvertreter der Urheber bei fuenf Prozent des Geraetepreises vorgesehen. Werden diese Regelungen in der bald bevorstehenden Abstimmung im Bundestag nicht veraendert, befuerchtet das Aktionsbuendnis "Initiative Urheberrecht", dass ein Raubbau an der Verguetungspauschale eintritt, der zu erheblichen Einbussen bei Urheber fuehrt.
http://www.urheber.info

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6. "5 statt 12" macht weiter mobil
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Die vom BundesFilmVerband (BFV) in ver.di und connexx.av initiierte Unterschriftenaktion "5 statt 12" startet noch einmal durch. Dabei geht es um eine angepasste Sozialgesetzgebung fuer Kultur-, Medien- und Filmschaffende sowie die Beruecksichtigung von Tarifstandards bei der Filmfoerderung. Konkret richtet sich der Protest gegen die Verkuerzung der Rahmenfrist von drei auf zwei Jahre, in der 12 Monate sozialversicherungspflichtige Beschaeftigung vorliegen muss, um Beitraege aus der Arbeitslosenversicherung zu erhalten. Das ist angesichts der veraenderten Produktionsbedingungen in der Filmbranche unrealistisch, so dass auf Produktionsdauer Beschaeftigte zwar Beitraege einzahlen, aber im Bedarfsfall zwischen den Produktionen keine Leistungen erhalten. Deshalb fordern die Filmschaffenden im BFV und connexx.av, dass bereits nach fuenf Monaten ein Anspruch auf ALG I entsteht. Ausserdem fordern die Interessensvertreter, dass bei den auf Landes- und Bundesebene gefoerderten Filmproduktionen die Tarifvertraege als eine wichtige Foerderbedingung eingehalten werden. Die entsprechenden Unterschriftslisten sollen nun bei weiteren Aktionen an Drehorten, Ausbildungsstaetten, Sets und Studio ausgelegt werden. Zugleich gibt es auch im Internet die Moeglichkeit fuer alle Filmschaffenden, sich zu beteiligen.

***MITMACHEN***
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Alle Filmschaffenden sind auch Betroffene und an dieser Stelle zum Mitmachen angespornt. Einfach die Unterschriftenliste von der Internetseite downloaden, ausdrucken und an entsprechenden Orten auslegen: Filmsets, Kostuem- und Requisitenverleih, Studiogelaende, Produktionsbueros, Schneideraeume, Branchenveranstaltungen und weiteren Treffpunkten.
http://www.connexx-av.de/filmfernsehproduktion_5statt12.php

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7. Gerangel um ZDF-Bavaria-Verflechtung
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Fuer Ende Juni / Anfang Juli steht eine Entscheidung an, die ein weiterer Meilenstein beim Konzentrationstrend am Markt der Film- und Fernsehproduzenten darstellt. Das ZDF will bei der Muenchner ARD-Tochter Bavaria einsteigen, was Verbaende wie film20 aeusserst kritisch sehen. Ausserdem soll es zwischen den Bundeslaendern Uneinigkeit ueber die neue oeffentlich-rechtliche Allianz geben, berichten "Handelsblatt", "Focus" und mehrere Branchendienste. ZDF Enterprises soll fuer 50 Prozent der Firmenanteile von Bavaria knapp zehn Millionen Euro zahlen, sieht die eine Variante vor. Bei der anderen ist geplant, dass das ZDF mit der Bavaria eine gemeinsame Produktionstochter gruendet, an der beide paritaetisch beteiligt sind.
Unterdessen befindet sich Deutschlands einziges boersennotiertes Studio-Unternehmen, die Studio Babelsberg AG, nach dem krisenhaften Jahr 2006 wieder im Aufwind. So beschloss die 2. Hauptversammlung ausser einer Dividendenausschuettung an die Aktionaere auch die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Zugleich starteten mit der deutschen Kinofilmproduktion "Hexe Lilli" in Babelsberg die Dreharbeiten fuer die sechste groessere Produktion in diesem Jahr. Seit Anfang Juni laufen auch die Dreharbeiten zur deutsch-englischen Koproduktion "Speed Racer" mit prominenter Besetzung.
http://www.bavariafilm.de
http://www.studiobabelsberg.de

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8. Kurzmeldungen
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TREFFPUNKT Filmschaffende am 26.6. in Hamburg

Regelmaessiger Treffpunkt fuer freie und auf Produktionsdauer beschaeftigte Filmschaffende. Thema am 26.6. ist die Praesentation der Umfrageergebnisse von connexx.av zu Arbeits- und Sozialbedingungen von Filmschaffenden.
http://www.connexx-av.de/termine.php
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Kostet Fusion von ProSiebenSat.1 und SBS 120 Stellen?

Der nunmehr besiegelte Zusammenschluss des TV-Konzerns ProSiebenSat.1 mit der europaeischen Sendergruppe SBS koennte, Presseberichten zufolge, Arbeitsplaetze kosten. Beim Abbau von 120 Jobs soll vor allem der Berliner Standort mit 1200 Beschaeftigten betroffen sein. Massgeblich treiben die Finanzinvestoren KKR und Permira die Fusion voran.
http://www.horizont.net/news/medien/pages/show66883.html
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Dokumentarfilmprojekt des Europarats

Der Europarat sucht Partner fuer eine Dokumentation zu seinem 60-jaehrigen Bestehen im Jahr 2009. Fuer das Filmprojekt stellt der Europarat rechtefreies Filmmaterial aus seinem Archiv zur Verfuegung. Mehr Informationen bei
michelle.maher@coe.int oder sylvain.piron@coe.int.
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17. Deutscher Kamerapreis vergeben

13 Bildgestalterinnen und -gestalter, Cutterinnen und Cutter sind am 17. Juni beim medienforum.nrw mit dem Deutschen Kamerapreis 2007 ausgezeichnet worden. Diesjaehriger Ehrenkameramann ist David Slama, der unter anderem den noch nicht gesendeten, bereits im Vorfeld kontrovers diskutierten Zweiteiler "Contergan - Eine einzige Tablette" drehte.
http://www.deutscher-kamerapreis.de
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Startschuss fuer den 1. Deutschen IPTV-Award

Bis zum 30. Juli haben Agenturen, Dienstleister, Auftraggeber und Studierende Zeit, ihre Arbeiten in den Bereichen WebTV-Anwendungen, IPTV und Mobile IPTV (UMTS etc.) einzureichen. Der 1. Deutschen IPTV Award soll zur Internationalen Funkausstellung IFA Anfang September 2007 verliehen werden.
http://www.forum-iptv.org
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FFA-Short Tiger setzt wieder zum Sprung an

Studenten deutscher Filmhochschulen, die bislang noch keinen Kurzfilm gedreht haben, sollten sich jetzt damit beeilen: Die Einreichfrist fuer das Auswahlverfahren des von der FFA bereits zum achten Mal vergebenen Kurzfilmpreises Short Tiger endet am 30. Juni - verliehen wird er am 13. November 2007 in der Hochschule fuer Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg.
http://www.ffa.de
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Sony Pictures Entertainment startet TV-Sender Animax

Seit 5. Juni ist der neue TV-Sender Animax von Sony in Deutschland auf Sendung: Zunaechst ist er nur per Kabel in NRW und Hessen empfangbar.
http://www.animax.de
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Madsack Verlag besitzt AZ Media TV

Die Uebernahme des Produktionsunternehmens AZ Media durch die Verlagsgruppe Madsack ist perfekt. Kartellamt und KEK haben ihre Zustimmung dafuer erteilt, dass das Hannoveraner Unternehmen seine Anteile an der Koelner AZ Media TV GmbH von 24,8 auf 90 Prozent erhoeht. Bei der Schwesterfirma AZ Media Technology GmbH steigt Madsack neu ein und uebernimmt ebenfalls 90 Prozent. Neuer operativer Geschaeftsfuehrer beider Firmen wird Frank Haehne, der unter dem Dach der TVN Group bereits die bisherigen Film- und TV Produktionsunternehmen von Madsack leitet.
http://www.dwdl.de/article/news_9525,00.html
http://www.kress.de
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Pro Sieben dreht erstmals Film auf Englisch

Pro Sieben dreht zum ersten Mal einen Film in englischer Sprache. Der Actionfilm "Fast Track: No Limits" (Arbeitstitel) entsteht mit internationaler Besetzung und Crew in Berlin.
http://www.presseportal.de/pm/25171/993760/prosieben_television_gmbh
http://www.cinefacts.de/news/news.php?newsid=7212
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Machtkaempfe bei Spiegel-TV

Im Streit um die geplante Neuordnung von Spiegel-TV sorgen sich die Mitarbeiter um die weitere Zukunft des Unternehmens. Sie wollen nicht zum Opfer von Machtkaempfen zwischen den Geschaeftsfuehrern von Spiegel-TV werden und wehren sich zudem gegen eine Zersplitterung der Firma, heisst es in einem Brief der Mitarbeiter an den Verlagsgeschaeftsfuehrer Mario Frank, den 184 Mitarbeiter unterzeichneten.
http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EF94D40D85D714C6D84403A58E744B235~ATpl~Ecommon~Scontent.html
http://www.kontakter.de
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Foerderung fuer deutsch-polnische Koproduktionen

Insgesamt 57.125 Euro Foerdermittel zur Entwicklung von zwei neuen deutsch-polnischen Projekten wurden in der Sitzung des Deutsch-Polnischen Co-Development Fonds vom Polnischen Filminstitut (PISF), der Mitteldeutschen Medienfoerderung GmbH (MDM) und der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH vergeben. Antraege fuer die naechste Entscheidungsrunde koennen bis zum 12. November 2007 eingereicht werden. Vom 6. bis 8. September wird das Deutsch-Polnische Koproduktionstreffen "Moving Europe - Moving Pictures" in Berlin im Rahmen der Medienwoche stattfinden.
http://www.medienboard.de

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9. Anmeldung/Impressum
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Erscheinungsdatum: Der BFV-Newsletter erscheit immer am dritten Mittwoch im Monat.
Wenn Sie den BFV-Newsletter kostenlos erhalten wollen, melden Sie sich bitte persoenlich an unter http://www.connexx-av.de/newsletter_bfv.php.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie uns unter:
connexx.av c/o ver.di
Olaf Hofmann
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg
fon: 040.28056067, fax: 040.25328815
mail: olaf.hofmann@connexx-av.de

Redaktion dieses Newsletters:
Olaf Hofmann und konzeptW

Impressum und V.i.S.d.P.
Dieser Newsletter wird von Wille Bartz, connexx.av, dem Projekt der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, monatlich herausgegeben.
connexx.av c/o ver.di
Wille Bartz
Goseriede 10-12
30159 Hannover

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