BFV-Newsletter 9/2008

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BFV-Newsletter 9/2008
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Sie erhalten heute von connexx.av den neunten BFV-Newsletter in 2008. connexx.av und der BundesFilmVerband (BFV) in ver.di wollen mit diesem monatlichen Newsletter fuer bessere Information und Transparenz bei den Beschaeftigten der Produktionswirtschaft von Film- und Fernsehen sorgen. Insbesondere sollen hier film- und sozialpolitische Themen aufgegriffen werden. Der BFV bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Kulturschaffenden sowie allen anderen an der Film- und Fernsehproduktion beteiligten Beschaeftigten. Er tritt fuer Kunstfreiheit und gerechte Arbeitsbedingungen ein. Als vorrangiges Ziel strebt er eine integrierte Interessenvertretung dieser Filmberufe in der zergliederten Branche gegenueber Sendern, Produzenten und der Politik an (http://www.connexx-av.de/filmfernsehproduktion_bfv.php).

Inhalt:
1. Tarifvertrag FFS: Kuendigung durch ver.di und Durchsetzung vor Gericht "Rote Rosen"
2. Network Movie sichert - nach ZDF-Schreiben - Angebot fuer Zeitkonten zu
3. Dringender Appell an Bundestagsausschuesse: Soziale Gerechtigkeit fuer Filmschaffende!
4. ver.di besteht auf Sozialstandards und Tarifbindung bei FFG-Novelle
5. Seminar fuer Existenzgruender und 3. bundesweiter ver.di-Selbststaendigentag
6. Neues Rundfunkrecht staerkt auch Drehbuchautoren und Regisseure
7. Nominierungen fuer den 10. Deutscher Fernsehpreis
8. Kurzmeldungen
9. Impressum


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1. Tarifvertrag:
- Kuendigung durch ver.di zum 31.12.08 und
- Durchsetzung vor Gericht in Lueneburg "Rote Rosen"
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ver.di kuendigt die geltenden Tarifvertraege fuer Film- und Fernsehschaffende FFS (Mantel- und Gagentarif) zum 31.12.08 gegenueber den Produzentenverbaenden. Damit ist der Weg fuer neue Verhandlungen zum Mantel- und Gagentarifvertrag frei, denn es gilt noch diverse und schon verhandelte Regelungen zum Abschluss zu bringen. Die Arbeitsgeber sind hier noch etwas schuldig geblieben, dass jetzt endgueltig vereinbart werden muss. Ohne konkrete Forderungen seitens der Gewerkschaft zu benennen, wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit zu Regelungen fuer Hoechstarbeitszeitgrenzen kommen. Dies ist allein deshalb schon erforderlich, um den Aufsichtsbehoerden eine konkrete Handlungsgrundlage bei Verstoessen zu liefern. Bisher sind die Vertragsparteien immer von der natuerlichen Begrenzung der Arbeitszeiten durch die zulaessigen Ruhezeiten ausgegangen. Da aber selbst hier regelmaessig massive und skrupellose Unterschreitungen vorkommen, muss es ein weiteres Regulativ zum Schutz der Filmschaffenden am Set geben. Wie hoch nach Auffassung von ver.di diese Hoechstarbeitszeit sein soll, muessen die Filmschaffenden im Tarifausschuss beschliessen.

Das Thema Arbeitszeit spielt auch bei einer Gerichtsverhandlung in Lueneburg eine Rolle. Hier klagen Filmschaffende gegen die Produktion "Rote Rosen" (Studio Hamburg Traumfabrik) auf Zahlung von Mehrarbeitsstunden, die ueber die 10. Stunde taeglich hinausgehen zzgl. der tarifvertraglichen Zuschlaege. Die Gueltigkeit des Tarifvertrages wurde unstreitig im Arbeitsvertrag vereinbart, wonach eben alle Mehrarbeitsstunden auf einem Zeitkonto haetten erfasst werden muessen. Dies geschah durch die Produktion aber nicht. Interessant wurde die Verhandlung mit der Bemerkung des Arbeitgeberanwalts, dass die Arbeit nach der 10. Stunde ja nicht angeordnet gewesen sei und der Kollege haette nach Hause gehen koennen. Unabhaengig davon, dass die Arbeit natuerlich angewiesen war, fragte der Filmschaffende, was denn dann mit der Produktion gewesen waere, schliesslich sei er fuer die Sicherheit am Set verantwortlich? Anwalt und Herstellungsleitung schwiegen - wohl wissend, dass eine Film- und TV-Herstellung so nicht funktionieren kann. Eine echte Telenovela vor Gericht.

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2. Network Movie sichert - nach ZDF-Schreiben - Angebot fuer Zeitkonten zu
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Network Movie Hamburg kam durch Beschwerden von Filmschaffenden gegenueber connexx.av und direkt beim Amt fuer Arbeitsschutz wegen Verletzung der Ruhezeiten im Rahmen der Produktion "Ein Dorf sieht Mord" ins Fadenkreuz der Behoerdenaufsicht. Nachdem dies nicht der erste Fall von Beschwerden durch Filmschaffende bei der ZDF-(Enkel)Tochter Network Movie war, nahm der BundesFilmVerband BFV in ver.di dies zum Anlass und wandte sich mit einem Schreiben direkt an die ZDF-Intendanz. Das ZDF konnte die Einschaetzung, dass in der oben genannten Produktion massive Verletzung der Ruhe- und Arbeitszeiten vorgelegen haetten, nicht bestaetigen. Dies kann nicht wirklich verwundern. Erfreulich aus Sicht der Gewerkschaft ist die eindeutige Zusage von Network Movie Hamburg zur Durchfuehrung der tariflichen Zeitkontenregelung. Hierzu heisst es in dem Antwortschreiben woertlich: "Network Movie bietet auch in Hamburg den Filmschaffenden die Einrichtung eines Arbeitszeitkontos an. Dieses Angebot wird sogar dann aufrecht erhalten, wenn sich Mitarbeiter zunaechst gegen die Vereinbarung eines Zeitkontos entschieden haben". In Zukunft wird sich Network Movie an diesem freiwilligen Angebot messen lassen muessen. Denn bislang sind Zeitkonten nur auf draengen der Filmschaffenden hin, vertraglich geregelt worden. Als Ergebnis der aus Gewerkschaftssicht massiven Verletzungen der Arbeits- und Ruhezeitregelungen o.g. Produktion, ist ein uebergreifendes Treffen von Produktionen, Amt fuer Arbeitsschutz, BFV/ver.di und weiteren Film- und TV-Institutionen fuer Mitte Oktober terminiert mit dem Ziel, nach Loesungswegen fuer diese Branchenproblematik zu suchen.
http://www.connexx-av.de

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3. Dringender Appell Bundestagsausschuesse: Soziale Gerechtigkeit fuer Filmschaffende!
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Mit einem dringenden Appell wenden sich Organisationen der Filmbranche an die Bundesregierung, um soziale Gerechtigkeit fuer Filmschaffende zu erreichen. Gefordert werden "noch in dieser Legislaturperiode" faire Loesungen fuer "ein draengendes Problem". Nachdruecklich kritisieren die Interessenverbaende der Synchronschauspieler und der Deutschen Schauspieler, Bundesvereinigung der Filmschaffenden Verbaende, das Film&Medienbuero Niedersachsen und die Gewerkschaft fuer Filmschaffende ver.di in einem gemeinsamen Brief an Bundestagsabgeordnete der zustaendigen Ausschuesse fuer Kultur und Medien sowie Arbeit und Soziales, dass "zahlreiche Modelle" vorliegen, aber bisher "ein gemeinsamer Loesungsansatz offenbar nicht gefunden werden" konnte. Die anstehende Koalitionsrunde am 5.Oktober sollte deshalb dringend genutzt werden, um einen Kompromiss zur Beseitigung dieses eklatanten Missstandes zu erreichen.
http://www.connexx-av.de

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4. ver.di besteht auf Sozialstandards und Tarifbindung bei FFG-Novelle
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Zum 40jaehrigen Bestehen der Filmfoerderungsanstalt hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann die FFA als eine erfolgreiche Institution gewuerdigt, die sich als "Rueckgrat der deutsche Filmwirtschaft bewaehrt" habe. Bei der Festveranstaltung Mitte September verwies er u.a. auf die "Neuverteilung der Foerdermittel" durch die Novelle des Filmfoerderungsgesetzes (FFG), das nach Debatte und Beschlussfassung im Bundestag zum 1. Januar 2009 in Kraft treten soll. Laut Neumann ziehe sich "das Prinzip der Solidaritaet wie ein roter Faden durch alle Novellen des FFG: Derjenige, der Filme nutzt, hat auch zu deren Foerderung beizutragen. Dieser Gedanke bleibt grundlegend und ist auch Basis der aktuellen FFG-Novellierung".

Als "auf einem Auge blind" bewertet ver.di-Tarifexperte Matthias von Fintel das von Kulturstaatsminister Neumann erwaehnte Solidaritaetsprinzip. Denn dabei werde
"vorrangig Wirtschaftsfoerderung ohne Blick auf die soziale Lage der Filmschaffenden betrieben - in einem international organisierten Filmmarkt ist das ein fahrlaessiger Umgang mit Branchen- und Steuergeldern". Deshalb gebe es noch "entscheidenden Nachbesserungsbedarf" - trotz positiver Ansaetze. Konkrete Vorschlaege hat der BundesFilmVerband in ver.di (BFV) vorgelegt und bei Podiumsdebatten, einem parlamentarischen Abend, mit Studien und durch Aktionen dafuer geworben. So sollte in der Praeambel des FFG als Ziel nicht nur die Foerderung der Filmwirtschaft sondern auch eine Verbesserung der Beschaeftigungssituation der Branche festgelegt werden, heisst es in der ver.di-Stellungnahme. Insbesondere muesse die Einhaltung tariflich vereinbarter Mindeststandards ein Kriterium der Vergabe von Foerdergeldern sein. Des Weiteren draengt ver.di darauf, dass die Digitalisierung der Kinos nicht nur als Technikinvestition betrachtet wird, sondern ein Teil der Gelder auch in die Aus- und Weiterbildung der Kinobeschaeftigten investiert wird. Auf Unverstaendnis stoesst, dass der Verwaltungsrat der FilmFoerderungsAnstalt FFA zwar erweitert wird, aber nur um Industrieverbandsvertreter wie die von Bitkom, wohingegen ver.di als "groesste Organisation der in der Branche Beschaeftigten" keinen eigenstaendigen Sitz hat. "Diese Forderungen wird ver.di in den parlamentarischen Gesetzesprozess und in die im Oktober geplante Anhoerung zur FFG-Novelle aktiv einbringen", kuendigte von Fintel an.
http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php?id=48688b3ca84b5& akt=brancheninfos_filmfernsehproduktion
http://www.connexx-av.de/upload/m46cc0f8865b60_verweis1.pdf

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5. Seminar fuer Existenzgruender und 3. bundesweiter verdi-Selbststaendigentag
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Der 3. Selbstaendigen-Tag von ver.di findet am 25. Oktober in Muenchen statt und bietet auch fuer Filmschaffende wieder ein Dutzend interessanter und nuetzlicher Veranstaltungen. Nach einer Einstiegsveranstaltung zum Thema "Seiltanz zwischen Autonomie und kollektivem Handeln - (Neue) Organisationsform von Selbststaendigen" geht es weiter mit Workshops und Diskussionsforen zu Themen der taeglichen Arbeit wie Auftragsakquise, Selbstmanagement, Richtig kalkulieren, professionelle Vertragsverhandlungen und soziale Absicherung. Auf einem Info-Markt praesentieren sich fuer Selbststaendige interessante Institutionen und es gibt auch Zeit fuers Vernetzen.
Das gesamte Programm und Infos zur Anmeldung unter:
http://selbststaendige.verdi.de

Zugleich bietet ver.di vom 22. bis 24. Oktober das Seminar "Was Selbststaendige fuer ihr Geschaeft wissen muessen", das sich spezielle an Solo-Selbststaendige, Freie und Honorarkraefte richtet. Im Mittelpunkt steht, wie Kreative beim Einstieg in die Selbststaendigkeit besser ihr "Unternehmen" organisieren koennen. Das Seminar vermittelt anschaulich, was man fuer den Berufsalltag als Selbststaendige/r wissen muss: Grundkenntnisse zur sozialen Absicherung, zu Vertraegen und Honoraren, Steuern und Buchhaltung sowie im Urheberrecht - und versucht auch weitere Fragen der Teilnehmer/innen zu klaeren. Sie sollten sich vorher mit dem Ratgeberportal mediafon (http://www.ratgeber-mediafon.net) vertraut gemacht haben.
Veranstaltungsort und Anmeldung:
ver.di-Institut fuer Bildung, Medien und Kunst,
Teutoburger-Wald-Str. 105,
32791 Lage-Hoerste,
Telefon: 05232/983-0,
Fax: -462
E-Mail mailto:bst.lage-hoerste@verdi.de,
Seminarnummer: LH 03 08102203

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6. Neues Rundfunkrecht staerkt auch Drehbuchautoren und Regisseure
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Wenn sich die Ministerpraesidenten der deutschen Bundeslaender am 22. und 23. Oktober in Sachsen treffen, steht auch der 12. Rundfunkaenderungsstaatsvertrag auf der Tagesordnung. Darin werden nicht nur erstmals in einem deutschen Rundfunkvertrag Film- und TV-Produzenten erwaehnt (s. BFV-Newsletter 5 und 8/2008), sondern auch der faire Umgang der Sender mit freien Inhaltezulieferern dem oeffentlich-rechtlichen Rundfunk ins Pflichtenheft geschrieben. Laut Martin Stadelmaier, Chef der federfuehrenden rheinland-pfaelzischen Staatskanzlei, wird bei der Ministerpraesidentenkonferenz im Oktober nun ein "unterschriftsreifer Staatsvertragsentwurf " vorliegen, der sogar fuer Filmschaffende eine weitere Verbesserung bringt. Bisher hiess es in einer Protokollerklaerung zu 6 des Rundfunkstaatsvertrages: "Die Laender bekraeftigen ihre Auffassung, dass oeffentlich-rechtlicher Rundfunk Film- und Fernsehproduktionsunternehmen ausgewogene Vertragsbedingungen und eine faire Aufteilung der Verwertungsrechte gewaehren soll.
Sie fordern die oeffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf, dazu in ihren Selbstverpflichtungen naehere Aussagen zu treffen."
Neu ist laut Stadelmaier, dass in der Protokollnotiz ausser den Produzenten nun auch "Drehbuchautoren und Regisseure" erwaehnt werden. Das ist insofern bedeutsam, da ARD und ZDF zugleich im Staatsvertrag das Recht zur kommerziellen Verwertung ihrer Inhalte als Telemedien (Online-Mediatheken, spezielle Web-Portale etc.) nach einer 7taegigen Kostenlos-Phase erhalten. Inhaltlich soll das auch Unterhaltung betreffen, ausgenommen von der kommerziellen Verwertung, an der die Schoepfer angemessen beteiligt werden, sind nur eingekaufte Lizenzware, nicht aber Eigenproduktionen. Zuvor muessen diese Angebote erfolgreich einen 3-Stufen-Test durchlaufen, um von Tochtergesellschaften ohne Quersubventionen durch Gebuehren und zu marktgerechten Konditionen erstellt und vertrieben zu werden.
http://www.connexx-av.de/newsletter_bfv.php

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7. Nominierungen fuer den 10. Deutscher Fernsehpreis
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Seit Mitte September stehen sie fest: die Nominierten zum 10. Deutschen Fernsehpreis, der in 22 Kategorien am 11. Oktober im Koelner Coloneum verliehen wird (Moderation: Thomas Gottschalk, Ausstrahlung am 12. im ZDF). Dazu kommen noch Foerderpreise und weitere vier beste kuenstlerische Kategorien wie Kamera, Schnitt, Musik und Ausstattung. Die neunkoepfige Jury unter der Leitung von Lutz Carstens waehlte aus rund 1200 Programmvorschlaegen ihre Favoriten aus - jeweils bis zu vier. Addiert man die nominierten Personen und Einzelleistungen 2008, gehen insgesamt 20 Nennungen an RTL, 19 an das ZDF, 18 an die ARD, sieben an Sat.1, sechs an ProSieben, fuenf an Dritte Programme der ARD, zwei an 3sat und VOX, sowie jeweils eine Nennung an RTL2, Eurosport und Premiere. Spannend auch die Verteilung auf die Produzenten - allerdings inoffiziell: Klar fuehrt die UFA-Holding mit ihren Tochterfirmen wie teamworx und Grundy. Auf jeweils vier Nominierungen im fiktionalen Bereich kommen drei TV-Highlights ("Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen", "Das juengste Gericht" und "Tarragona - Ein Paradies in Flammen") - allesamt von RTL. Bei Nonfiktion gibt's erstmals neben Information und Reportage eine Extra-Kategorie Dokumentation - ein sonst eher vernachlaessigtes Genre. Die so genannte "Freie Kategorie" ist 2008 den Besten Visuellen Effekten gewidmet, ohne die inzwischen kaum noch eine groessere TV-Produktion auskommt. Eine Annaeherung an den Grimme-Preis ist beim Deutschen Fernsehpreis unverkennbar: Kurz nach der Nominierung von "Dr. Psycho" (2007 beim Grimme-Preis und dieses Jahr beim Deutschen Fernsehpreis) hat Pro Sieben verkuendet, die Serie mit Christian Ulmen wegen "dauerhaft schwacher Quoten" nach der zweiten Staffel einzustellen.
http://www.deutscherfernsehpreis.de/index.php
http://www.dwdl.de/article/story_17717,00.html
http://www.spreeblick.com/2008/09/16/interview-mit-christian-ulmen/

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8. Kurzmeldungen
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Angriff auf Kuenstlersozialkasse gestoppt

Der Bundesrat hat die Forderung nach Abschaffung der Kuenstlersozialkasse (KSK) aus dem Entwurf fuer das "Dritte Gesetz zum Abbau buerokratischer Hemmnisse" fuer die mittelstaendische Wirtschaft gestrichen. Er folgte damit den Protesten u.a. von ver.di und dem Kulturrat gegen den Vorstoss des FDP-gefuehrten baden-wuerttembergischen Wirtschaftsministeriums, teilte die SPD-Bundestagsfraktion in einer Pressemittelung mit.
http://www.mediafon.net
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UFA produziert Online-Serien fuer studiVZ

Die UFA, Deutschlands groesster Film- und TV-Produzent, und studiVZ als fuehrendes soziales Netzwerk werden zukuenftig bei der Produktion von seriellen Online-Formaten zusammenarbeiten. Passend zur Zielgruppe erzaehlt die erste von Grundy UFA produzierte Serie von Irrungen und Wirrungen im Leben von Studenten und wird voraussichtlich im Oktober 2008 starten.
http://presseportal.de/pm/62589
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UFA Cinema waehlt aus 60 Stoffen elf Kinoprojekte aus

Aus derzeit ueber 60 Stoffen in der Entwicklung hat die neu gegruendete UFA Cinema die erste Staffel mit elf Kinofilm-Produktionen festgelegt. Schwerpunkt sind aufwendigen Roman- und Bestseller-Verfilmungen, Komoedien fuer unterschiedlichste Zielgruppen, Family Entertainment und anspruchsvolles politisches Kino.
http://www.ufa.de
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"Baader Meinhof Komplex" im Oscar-Rennen

Die Constantin-Produktion "Der Baader Meinhof Komplex" von Regisseur Uli Edel soll Deutschland im Ringen um einen Oscar fuer den besten nicht englischsprachigen Film vertreten, gab die Auslandsvertretung der deutschen Filmbranche bekannt. Der Kinofilm ist eine Koproduktion des NDR.
http://www.quotenmeter.de
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Studenten der Babelsberg Film School arbeiten in Hollywood

Kooperation zwischen Hollywood und Babelsberg: Sechs Studenten der Babelsberg Film School fliegen im Herbst nach Los Angeles und arbeiten fuenf Monate an dem neuen Projekt "2012" des Erfolgsregisseurs Roland Emmerich mit. Der Blockbuster wird von Sony Pictures und Centropolis Entertainment produziert. Drehorte sind Los Angeles und Vancouver.
http://www.babelsbergfilmschool.de
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DFFF-Foerdermittel werden auch 2008 vollstaendig ausgeschoepft

Der Deutsche Filmfoerderfonds (DFFF) wird auch in seinem zweiten Jahr die zur Verfuegung stehenden Foerdermittel in Hoehe von 60 Mio. Euro ausschoepfen. Am 31. August hatte der DFFF insgesamt 70 deutsche oder internationale Koproduktionen in einer Gesamthoehe von 43,7 Mio. Euro gefoerdert. Die damit verbundenen zweckgebundenen Mittel loesten wirtschaftliche Effekte in Hoehe von 261 Mio. Euro in der deutschen Filmproduktionsbranche aus.
http://www.ffa.de
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Festivalchef vermisst anspruchsvolle Dokumentarfilme im Fernsehen

Der Leipziger Dokfilmfestival-Direktor Claas Danielsen hat die deutschen Fernsehsender aufgefordert, mehr anspruchsvolle Dokumentarfilme zu senden. Dazu zaehlten etwa Filme ueber soziale Randgruppen, auslaendische Themen und Portraets von interessanten Persoenlichkeiten, die keine Stars sind. Fuer das 51. Internationale Leipziger Festival fuer Dokumentar- und Animationsfilm (27. Oktober bis 2. November) sind 2400 Filme aus 99 Laendern eingereicht worden.
http://www.digitalfernsehen.de
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Deutschland bei TV-Export nur an 3. Stelle in Europa

Beim Export von Fernsehformaten liegt Grossbritannien in der weltweiten Rangliste auf dem ersten Platz. Mit grossem Abstand folgen die Niederlande und Deutschland hat Kanada auf Platz vier verdraengt. Das ergab die Studie "Rights of Passage 2, 2007" der britischen Produzentenvereinigung Pact.
http://www.nzz.ch
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Deutsche Filmakademie bietet Wissensportal

Die Deutsche Filmakademie hat im Internet ein Wissensportal zum Film gestartet. Filminteressierte erfahren von herausragenden Persoenlichkeiten des deutschen Kinos und koennen sich ueber einzelne Produktionsschritte und Professionen informieren.
http://www.vierundzwanzig.de
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11. eDIT Filmmaker's Festival in Frankfurt

Ab 28. September dreht sich beim Filmmaker's Festival in Frankfurt am Main wieder alles um die Kunst, spannende Geschichten in bewegenden Bildern zu erzaehlen. Neben oeffentlichen Filmvorfuehren wird auch ein Nachwuchsfoerderpreis bei der gemeinsamen Veranstaltung des Landes Hessen und der Hessischen Landesanstalt fuer privaten Rundfunk und neue Medien vergeben. Partner sind A.C.E. (American Cinema Editors) und IMAGO (European Federation of Cinematographers).
http://www.filmmakersfestival.com

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9. Anmeldung/Impressum
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Erscheinungsdatum: Der BFV-Newsletter erscheint immer am vierten Donnerstag im Monat. Wenn Sie den BFV-Newsletter kostenlos erhalten wollen, melden Sie sich bitte persoenlich an unter http://www.connexx-av.de/newsletter_bfv.php.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie uns unter:
connexx.av GmbH
c/o ver.di LBZ Hamburg
Olaf Hofmann
Besenbinderhof 60
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fon: 040.28056067, fax: 040.25328815
mail: olaf.hofmann@connexx-av.de

Redaktion dieses Newsletters:
Olaf Hofmann und konzeptW

Impressum und V.i.S.d.P.
Dieser Newsletter wird von Wille Bartz, Geschaeftsfuehrer connexx.av GmbH, dem Projekt der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, monatlich herausgegeben.
connexx.av GmbH
c/o ver.di LBZ Niedersachsen
Wille Bartz
Goseriede 10-12
30159 Hannover


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