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Nachrichten aus

RundfunkFilm & Fernsehen

In Bayern wird gegen die Neuregelung der Rundfunkgebührenabgabe von ARD und ZDF geklagt: Ausgang ungewiss.

(ver.di FilmUnion-Newsletter 08/2012) Ende Dezember dieses Jahres läuft die gerätebezogene Rundfunkgebühr zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus. Ab dem 1. Januar 2013 gilt ein neues Modell, dann wird pro Wohnung ein Rundfunkbeitrag fällig – unabhängig davon, ob es überhaupt Empfangsgeräte in einer Wohnung gibt, bzw. wie viele Fernsehgeräte, Radios, Internet fähige Computer und Handys dort vorhanden sind.

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RundfunkNeue MedienFilm & FernsehenAV-Produktion

Grenzenlos vernetzt?

(August 2012) Gewerkschaftliche Positionen zur Netzpolitik | Alle wichtigen Themen wie Meinungsfreiheit, Medienentwicklung, Breitband bis hin zu Urheberrechtsfragen werden in dieser Publikation des VSA-Verlag – erschienen im August 2012 – beleuchtet | Der Kampf um die Ausgestaltung des Internets ist geradezu zwangsläufig ein Thema für Gewerkschaften.

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Film & Fernsehen

ver.di fordert Kurskorrektur bei der Filmförderung – Filmschaffende stärker in den Fokus rücken

(Berlin, 26. Juli 2012) 'Bei der gesetzlichen Ausgestaltung der Filmförderung müssen endlich die Interessen der Filmschaffenden stärker berücksichtigt werden', forderte Frank Werneke, stellvertretender Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), anlässlich des Endes der Anhörungsfrist für die Novelle des Filmförderungsgesetzes (FFG). Der vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM), Bernd Neumann, vorgelegte Referentenentwurf beschneide verschiedene Förderbereiche und vernachlässige überfällige Verbesserungen für die Filmschaffenden. Das FFG regelt die finanzielle Unterstützung verschiedener Arten von Filmproduktionen und filmwirtschaftlichen Bereichen.

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AV-Produktion

VTFF: Aus für Flächentarifvertrag in Filmtechnischen Betrieben!

(Berlin, 9. Juli 2012) Die Tarifverhandlungen für Filmtechnische Betriebe zwischen dem VTFF und ver.di sind endgültig gescheitert. Die Erwartungen an Tariferhöhungen waren zu unterschiedlich. Knapp 5 % auch gestreckt über 2 Jahre waren dem VTFF noch zu viel. Auch in der sechsten Verhandlungsrunde, der in den Monaten April bis Juli auch verschiedene Sondierungsgespräche vorangegangen waren, konnte zwischen dem VTFF als Arbeitgeberverband der Filmtechnischen Betriebe und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kein Tarifergebnis erzielt werden. Bereits vor dem Verhandlungstermin war klar, dass es ein richtungsweisender Verhandlungstermin werden würde. Sollte es noch gelingen, einen Flächentarifabschluss einheitlich für die Bavaria-Betriebe, Studio Babelsberg, die CinePostproduction-Betriebe u.a., zu verhandeln oder würde es an der Frage der Tariferhöhungen scheitern?

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Film & Fernsehen

Die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage 2012 der Allianz deutscher Produzenten - Film und Fernsehen liegen vor: Die Produzenten bleiben optimistisch – Hoffnung für Filmschaffende?

(ver.di FilmUnion-Newsletter 06/2012) Zum vierten Mal seit 2009 hat die Produzentenallianz ihre Mitglieder zu der wirtschaftlichen Lage, den Aussichten und den drängendsten Problemen der deutschen Produktionswirtschaft befragt. Ein Blick auf das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass trotz einer insgesamt nicht zufriedenstellenden Lage des Film- und Fernsehmarkts in Deutschland die Produzenten optimistisch bleiben und insgesamt eine Steigerung der Umsätze und der Beschäftigung erwarten. Das Ergebnis zeigt aber auch, woran die Branche krankt:

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Film & Fernsehen

„Die Rekordgewinne der Privaten entstehen auf Kosten der Produzenten und der Filmschaffenden“ – in einem Interview berichtet Alexander Thies, Produzent und Vorsitzende des Gesamtvorstands der Produzentenallianz, über die Probleme der Produzenten.

(ver.di FilmUnion-Newsletter 06/2012) "Wir erleben ein gutes Miteinander der Sozialpartner wie den Filmschaffenden: sachorientiert und immer konstruktiv. Natürlich gibt es unterschiedliche Interessen, die nach unserer Einschätzung aber fair besprochen und ausgetragen werden,“ sagt Jens Steinbrenner, der Pressesprecher der Produzentenallianz. Die Frage ist, ob das andersherum genauso gesehen wird, ob also die Filmschaffenden die Einschätzung ihrer Arbeitgeber teilen. Zur Meinungsbildung dient ein Interview, das Alexander Thies, der Vorsitzenden des Gesamtvorstands der Produzentenallianz kürzlich der Zeitschrift Blickpunkt:Film gegeben hat.

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Film & Fernsehen

Das große Leid der Dokumentarfilmer: In Bezug auf Archivmaterial nutzen ARD und ZDF weiterhin ihre marktbeherrschende Position aus

(ver.di FilmUnion-Newsletter 06/2012) Die Schwierigkeiten, in der heutigen Zeit Dokumentarfilme herzustellen, sind vielzählig. Nicht nur das Massensterben dokumentarischer Sendeplätze und dem damit verbundenen Auftragsschwund trägt dazu bei; nicht allein die schrumpfenden Budgets und die gestiegenen Anforderungen an unbezahlte, produzentische Zusatzleistungen, wie Recherchereisen; auch nicht die Tatsache, dass Redakteure der Öffentlich-Rechtlichen schon keine Partner mehr der Dokumentarfilmer sind; die Situation für Dokfilmer wird seit einiger Zeit auch deswegen schwieriger, weil das Auftreten der öffentlich-rechtlichen Sender immer mehr dem Verhalten von Monopolisten ähnelt, die ihre Machtfülle eiskalt missbrauchen.

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Film & Fernsehen

Der 2. Aktionstag am 21. Mai stand dieses Jahr unter dem Motto: "Wert der Kreativität". Eine Bilanz

(ver.di FilmUnion-Newsletter 06/2012) Nach dem Erfolg der Premiere im letzten Jahr fand auch dieses Jahr am 21. Mai bundesweit der Aktionstag „Kultur gut stärken“ statt. "Wert der Kreativität“ war das Motto des veranstaltungsreichen Tages, der vom Deutschen Kulturrat und der Kulturstiftung des Bundes organisiert wurde. Bei diesem Aktionstag geht es nicht ums kollektive Jammern einer hoffnungslosen verzweifelten Branche.

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Film & Fernsehen

Abgedreht und abgelehnt - Studienergebnisse zum ALG I-Bezug von Film- und Fernsehschaffenden zum Download

(Berlin, 26. Juni 2012) Die Sozialstudie "Abgedreht und abgelehnt" im Auftrag der ver.di FilmUnion steht nun auch zum Download bereit. Sie zeigt, dass die Situation für Film- und Fernsehschaffende nicht nur hinsichtlich ihrer Beschäftigungssituation prekär ist, sondern tiefgreifende negative Auswirkungen auf die Familie, den sozialen Status sowie die Gesundheit hat.

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Stuntbuben & -mädel – Infotreffen

(München, 22. Juni 2012) Erfolgreicher Kickoff der ver.di FilmUnion in München am Donnerstag den 21.06.2012. Im Bereich Stunt werden die Preise gedrückt und die Drehtage dauern auch mal 18 Stunden. Die Stuntleute halten die Knochen hin und ver.di will ihnen helfen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern.

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Rundfunk

Europäische Umfrage zu Veränderungen der Beschäftigung in den Medien

(Berlin, 21. Juni 2012) Die Studie "Mapping Change in the Media and Journalism" richtet sich an Medienschaffende und Journalisten, die als Angestellte oder Freie in Europa arbeiten. Sie wurde in Auftrag gegeben von der European Federation of Journalists (EFJ) und der europäischen Sektion von UNI-MEI, einer globalen Interessenvertretung von Beschäftigten in Medien, Unterhaltung und Künsten. Die Umfrage läuft noch bis auf weiteres.

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Film & Fernsehen

P r e s s e i n f o r m a t i o n ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bundesvorstand www.verdi.de

Regierungskoalition weist wirkungsvolle Verbesserungen zum ALG I-Bezug für kurzzeitig Beschäftigte zurück

(Berlin, 15. Juni 2012) Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert, dass die Regierungskoalition bei der Entscheidung über verschiedene Anträge zu einer Verbesserung der verkürzten Anwartschaft auf das Arbeitslosengeld (ALG I) eine Chance für eine wirkungsvolle Absicherung vergeben hat. Die Koalition habe alle weitgehenden Vorschläge der Oppositionsparteien zurückgewiesen und beschlossen, nur kleine Schritte nach vorne zu gehen. „Die CDU/FDP vergibt - entgegen der berechtigten Erwartungen der Betroffenen - die Chance, eine sinnvolle Absicherung für Projektbeschäftigte auch tatsächlich wirkungsvoll zu verbessern“, kritisierte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

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Film & Fernsehen

Frank Werneke nimmt im „epd medien“ Stellung zu Becks Kritik an den öff.-rechtlichen TV-Anstalten

(ver.di FilmUnion-Newsletter 05/2012) Geht es nach dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Kurt Beck (SPD), solle die ARD einen Jugendkanal entwickeln, um der Gefahr eines massiven Generationenabrisses zu bekämpfen, der natürlich auch fürs ZDF gelte. Zugleich, schrieb er in einem Beitrag für „epd medien“, dass es kaum Spielraum für weitere Gebührenerhöhungen gebe, und schlug daher vor, dass ARD und ZDF ihre digitalen Informationskanäle aufgeben sollten, um u.a. jugendgerechte Spartenkanäle finanzieren zu können.

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Film & Fernsehen

Altersvorsorgepflicht für Selbstständige soll kommen – und verunsichert die Betroffenen: ver.di sorgt für Klarheit

(ver.di FilmUnion-Newsletter 05/2012) Die Selbstständigen-Szene ist in Aufruhr. Doch diesmal geht es nicht um sinkende Gagen oder ausbleibende Aufträge, auch das von allen Seiten angeschossenen Urheberrecht ist ausnahmsweise einmal nicht Grund für die Aufregung. Vielmehr ist das eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung, nämlich die Altersvorsorgepflicht für Selbstständige, die in der von-der-Leyen’schen Variante ab Sommer 2013 eingeführt werden soll.

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