Nachrichten

AV-Produktion

Die Bavaria Film Gruppe 2012: Viel für die Gesellschafter, nichts für die Beschäftigten

(ver.di FilmUnion-Newsletter 11/2012) Der Branchenprimus „Bavaria“ versteckt sich hinter schlechten Geschäftszahlen; erst hinter fremden, dann hinter eigenen. Nach dem Scheitern von Verhandlungen zum Wiederabschluss des Flächentarifvertrages mit dem VTFF (Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V.) werden bei der Bavaria Gruppe Haustarifverhandlungen geführt. Für diese gilt bisher: Wo kein Wille, da kein Weg!

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RundfunkNeue MedienFilm & FernsehenAV-Produktion

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bundesvorstand www.verdi.de

Respekt für geistige Leistung gefordert

(Berlin, 11. Dezember 2012) Mehr als 30 Organisationen von Urheberinnen und Urhebern in der Initiative Urheberrecht, zu der auch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zählt, haben am heutigen Dienstag in Berlin gefordert, das Urheberrecht weiterzuentwickeln, um sowohl neuen Anforderungen der Bürger als auch berechtigten Interessen der Urheber gerecht zu werden.

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Film & Fernsehen

CineStar und CinemaxX: Zwei Multiplexe, zwei Arbeitskämpfe

(ver.di FilmUnion-Newsletter 11/2012) Für die Beschäftigten der beiden Kinoketten CineStar und CinemaxX war es ein kämpferisches Jahr 2012. Doch während im Hause CinemaxX mit dem Abschluss eines einheitlichen und bundesweiten Flächentarifvertrages bereits Ruhe eingekehrt ist, will die Geschäftsführung von CineStar in jedem Fall einheitliche Löhne verhindern.

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AV-Produktion

Bavaria Film und von Bavaria Production Services: Aktionen für einen Haustarif zeigen Wirkung

(Berlin/Unterföhring, 7. Dezember 2012) Die Geschäftsführungen von Bavaria Film und von Bavaria Production Services bieten freiwillige Gehaltserhöhungen um 2 % an. Ein Tarifabschluss wird weiterhin von schlechteren Tarifregelungen für Neueinstellungen abhängig gemacht. Diese sollen allerdings nicht ganz so weitgehend wie zuerst gefordert ausfallen. Ver.di sieht diese veränderte Verhandlungsposition als Reaktion auf den Unmut der Beschäftigten über ausbleibende Tariferhöhungen und Streikandrohungen für die Bavaria-Studios. Für einen verbindlichen Tarifabschluss ist dieses Angebot für ver.di nicht ausreichend.

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AV-Produktion

Warnstreik bei Bavaria Studios

(München, 22. November 2012) Bei den Bavaria Studios wurde ein erster Warnstreik durchgeführt. Am 22.11.2012 in der Zeit von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr folgte die Belegschaft dem Streikaufruf durch die Gewerkschaft ver.di und ließ die Arbeit ruhen. Die Beschäftigten nutzten den Ausstand dazu, den Kolleginnen und Kollegen bei Bavaria Film und BPS einen Besuch abzustatten. Auf den sehr gut besuchten Betriebsversammlungen von Bavaria Film und BPS wurde die Belegschaft der Bavaria Studios mit großem Applaus empfangen.

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Film & Fernsehen

55. DOK Leipzig (29.10.-04.11.2012): ver.di-Preis geht an Kairo-Kaleidoskop

(Leipzig, 3. November 2013) Die 55. Auflage des Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm DOK im Endspurt: Bei der Preisverleihung am Abend wurden die besten Filme aus den fünf Wettbewerben gekürt sowie einige Sonderpreise vergeben. Aufgabe der siebenköpfigen ver.di-Jury war es, ihren Preisträger des Jahres 2012 aus den 13 Filmen des Internationalen Wettbewerbs auszuwählen. Die ehrenamtliche Auswahlkommission entschied sich für "Otra Noche En La Tierra /Another Night On Earth" von David Munoz.

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Film & Fernsehen

Tarifverhandlungen für Film- und Fernsehschaffende: Für Filmurheber und Schauspielerinnen/Schauspieler sind Tarifneuerungen in Sicht.

(ver.di FilmUnion-Newsletter 10/2012) Nach zwei Jahren Verhandlungen zu sogenannten Ergänzungstarifverträgen - also solche, die zusätzlich zu den bestehenden Tarifverträgen für Filmschaffende neue ergänzende Regelungsbereiche behandeln - konnten im September und Oktober Verhandlungsergebnisse über zwei neue Bereiche erzielt werden. Vorläufig unterliegen diese aber noch einem Zustimmungsvorbehalt.

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AV-Produktion

Auch Bavaria-Film und BPS blockieren Tariferhöhung!

(Berlin/Unterföhring, 26. Oktober 2012) Die Geschäftsführungen von Bavaria Film und von Bavaria Production Services(BPS) wollen Tariferhöhungen nur vereinbaren, wenn für Neueingestellte drastisch schlechtere Tarifbedingungen gelten. Auch das Tarifangebot von insgesamt 1,5 und 1,2 % für weit über drei Jahre ist inakzeptabel. Die getrennten Verhandlungen für die Bavaria-Firmen sind destruktiv und nicht ergebnisorientiert.

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Rundfunk

aus: Sprachrohr 4/12

Abserviert bei ALEX

(Berlin, 26. Oktober 2012) ALEX, das trimediale Bürger- und Ereignisfernsehen und "Sprungbrett für angehende Medienmacher" schubst eben diese Medienmacher auch schon mal vom besagten Brett, wenn sie sich für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen zu engagiert einsetzen. In der 100. Sendung von Radio Magic City Six (freie Radiosendung, ausgestrahlt über ALEX Berlin) hat Kathlen Eggerling mit Moderatorin Gerti darüber ein Gespräch geführt, das unten nachzuhören ist.

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AV-Produktion

Für Bavaria-Studios gibt es keine Tariferhöhung, basta!

(Berlin/Unterföhring, 24. Oktober 2012) Die erste Verhandlungsrunde für die Bavaria-Studios war auch gleich die letzte. Die Geschäftsführung will keine Tariferhöhungen vereinbaren. ver.di machte deutlich, dass weiteres Verhandeln keinen Sinn hat. Die MitarbeiterInnen müssen jetzt für mehr Geld kämpfen, die Geschäftsführung fordert das heraus!

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AV-Produktion

Umfrage: Arbeitsbedingungen in der Veranstaltungstechnik

Gute Arbeit in der Veranstaltungstechnik? Sagt es uns!

(Berlin, 16. Oktober 2012) Wenn andere abends feiern gehen, hat die Crew der Veranstaltungstechniker und Hands meist eine lange Aufbauschicht hinter sich. Sie arbeiten hinter der Bühne an Ton, Licht und Video, um die Show am Laufen zu halten. Und nach dem Job muss der nächste Job herangeschafft werden. Viele arbeiten als Freie oder auf Minijobbasis.

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RundfunkNeue MedienFilm & FernsehenAV-Produktion

Urheber first

Mit dem Beschluss des ver.di-Bundesvorstandes vom 24. September 2012 bezieht ver.di eine klare, handlungsorientierte Position in der aktuellen und zum Teil hitzig geführten Debatte um den Stellenwert des Urheberrechts. Das Ziel ist, die Urheberrechte durchzusetzen, um eine ökonomisch tragfähige Existenz von professionellen Werkschaffenden zu erhalten.

Das Positionspapier ist wie folgt gegliedert:
1. Auch in der Kreativwirtschaft besteht der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit
2. Wer Urheberrechte verletzt oder Verletzungen wissentlich zulässt, muss dafür die Verantwortung übernehmen
3. Nur faire Verwerter verdienen ein Leistungsschutzrecht
4. Faire Finanzierungsmodelle anstreben
5. Verbraucherinnen/Verbrauchern Sicherheit geben
6. Altes nicht gegen Neues ausspielen
Der Beschluss des ver.di-Bundesvorstandes vom 24. September 2012 »Urheber first« kann im vollen Wortlaut hier gelesen werden.

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