

|

|  Gemeinsam erreichen wir mehrWer sind wir
(Januar 2012) Die ver.di FilmUnion, hervorgegangen aus dem BundesFilmVerband in ver.di, ist die filmspezifische gewerkschaftliche Interessenvertretung. Zur ver.di FilmUnion gehören alle film- und fernsehschaffenden Gewerkschaftsmitglieder. Gemeinsam bilden wir ein gewerkschaftliches Netzwerk aus ca. 4.000 Film- und Kulturschaffenden aller Gewerke, die als Selbstständige, auf Produktionsdauer oder unständig Beschäftigte und Angestellte in der Film- und Fernsehproduktionswirtschaft arbeiten.
Vor Ort organisieren und engagieren wir uns im:
Was wollen wir- Wirksame Interessenvertretung der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und Politik
- Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen über Tarifverträge
- Ausrichtung auf die Themenfelder Film-, Tarif- und Betriebspolitik
- Positionierung zu filmwirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort Deutschland
- soziale Absicherung für Filmschaffende
- internationale Ausrichtung von Gewerkschaftsarbeit im Filmbereich
Unser Newsletter erscheint seit Oktober 2006 monatlich und kann hier abonniert werden (ver.di FilmUnion-Newsletter).
Ausführlichere Informationen, Hintergrundmaterial und Positionen des BFV finden Sie auch unter Publikationen.
Wie arbeiten wir
In regelmäßigen bundesweiten sowie regionalen Treffen planen wir unsere Aktivitäten (z.B. Setbesuche, Veranstaltungen, diskutieren die Tarifarbeit und stimmen unsere Öffentlichkeitsarbeit ab.
Wir kooperieren mit verschiedenen Berufsverbänden:
Unterstützt werden die Mitglieder der ver.di FilmUnion von connexx.av. Als Teil von ver.di bieten wir unseren Mitgliedern Beratung und Rechtsschutz bei folgenden Themen:- Verträge, Gehälter, Gagen, Folgevergütungen
- Urheberrecht, Verwertungsgesellschaften
- Existenzgründung, Freiberuflichkeit
- KSK, Krankenkasse, Statusfragen
- Arbeits- und Sozialrecht
Werden Sie Mitglied. Machen Sie sich und damit die ver.di FilmUnion stark.
BFV-Kontakte: Wille Bartz und Olaf Hofmann, Filmverantwortliche, connexx.av
„BundesFilmVerband in ver.di“ ist ab jetzt „ver.di FilmUnion“(Berlin, 24. Januar 2012) Der BundesFilmVerband in ver.di hat sich in ver.di FilmUnion umbenannt. Für diesen Namen haben sich die ehrenamtlichen Vorstände der gut 4.000 Film- und Fernsehschaffenden in ver.di entschieden. „Wir zeigen damit: Film- und Fernsehschaffende haben in der ver.di FilmUnion den Ort und Rahmen für ihr Engagement in eigener Sache. Mit dem neuen Namen drücken wir gemeinschaftliches Eintreten für unsere speziellen Wünsche und Forderungen als Film- und Fernsehschaffende im Verbund einer großen Gewerkschaft aus", so der Vorstand. [mehr...]
Wichtige GVL-Information: Neufassung der Wahrnehmungsverträge umgehend zurücksenden!(BFV-Newsletter 11/2011) DPMA: Vertragseingang bei GVL ist Voraussetzung für aktuelle Ausschüttung [mehr...]
Einigungsversuche zwischen AG DOK und ARD sind gescheitert(BFV-Newsletter 11/2011) Die Mittel für unabhängige Dokumentarfilmproduktionen stagnieren seit Jahren ohne Inflationsausgleich auf unterstem Niveau. Während Talkmaster Günter Jauch der ARD eine Viertel Millionen Euro pro Sendung wert ist, müssen zeit- und arbeitsintensive dokumentarische Programme mit einem Bruchteil dieses Betrages zurechtkommen. [mehr...]
Endlich eine Erfolgsmeldung: Der MDR hat eine neue Intendantin(BFV-Newsletter 10/2011) Der MDR, die entfesselte Anstalt - schlimmer konnte es wirklich nicht kommen: KiKa-Affäre, Foht-Machenschaften, Bernd Hilder, der verhinderte Intendant, der die Zwei-Drittel-Mehrheit nicht bekam, Gerüchte im Spiegel um einen Mietskandal bei MDR-Immobilien und schließlich, Mitte Oktober, ein Auftritt des MDR-Fernsehballetts beim Geburtstag des skrupellosen tschetschenischen Machthabers Ramsan Kadyrow in Grosny. [mehr...]
Neue Sektion „Dokumentation“ bei der Produzentenallianz gegründet (BFV-Newsletter 10/2011) Knapp 20 mittelständische Produktionsunternehmen schlossen sich im September der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen an und gründeten die Sektion Dokumentation. [mehr...]
Tarifrunde für Film- und Fernsehschaffende - BFV in ver.di fordert kräftige Gagenerhöhung und schnellen Tarifabschluss, Verhandlungsbeginn am 12. Oktober(BFV-Newsletter 09/2011) In die Tarifverhandlung für Film- und Fernsehschaffende geht der BFV in ver.di mit Forderungen nach kräftigen Gagenerhöhungen und erwartet einen zügigen Tarifabschluss. Die Wochengagen aller Filmschaffenden, beispielsweise zwischen 675 € für Produktionsfahrer und 2.673 € für Kameraleute, sollen um einen Sockelbetrag von 50 € und zusätzlich um 3,5 % ab Januar 2012 angehoben werden. [mehr...]
ver.di – und das Dokumentarfilmfest in Leipzig – eine langlebige Allianz(BFV-Newsletter 09/2011) Nicht jeder wird es wissen: Auch beim 54. Internationalen Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig (17. – 23. OKTOBER 2011) wird ver.di wieder sehr präsent sein. Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft vergibt den dotierten „Preis des ver.di – Fachbereiches Medien und Kunst“ an einen der Filme, die im internationalen Wettbewerb laufen. [mehr...]
Künstlerische Freiheit - entert die Piratenpartei das Urheberrecht?(BFV-Newsletter 09/2011) Die Piratenpartei wurde in Schweden gegründet, mittlerweile gibt es Ableger davon in ganz Europa, ein schwedischer Abgeordneter saß sogar im Europaparlament, wenn auch nur kurz. Seit ihrer Gründung 2006 in Deutschland wurde viel geredet über die junge Partei. Und nach ihrem Achtungserfolg von 1,5% der Stimmen bei der letzten Bundestagswahl 2009, sind die Piraten 2011 zum ersten Mal in ihrer Geschichte in ein Länderparlament eingezogen und zwar mit satten 9 %. [mehr...]
Sender fordern. Und fördern?(Berlin, 23. September 2011) Die Kürzungen der Produktionsvolumina in allen fiktionalen Produktionsbereichen haben zu einem beispiellosen Gagendumping geführt. Die Einkünfte der Schauspieler sind in den letzten Jahren um bis zu 50 % gesunken. Ähnlich sieht es bei den anderen Filmschaffenden aus. Jetzt fordert auch ProSiebenSat.1 Gehaltsverzicht von Schauspielern bei Debütfilmen und will sich damit auf Kosten der Filmschaffenden durch diese Nachwuchsförderung profilieren. Der BFFS nimmt, unterstützt vom BundesFilmVerband in ver.di und zahlreichen weiteren Verbände, dazu Stellung. [mehr...]
MDR produziert weiteren Skandal - diesmal passend im Unterhaltungssektor(BFV-Newsletter 08/2011) Beim MDR ist zum dritten Mal ein führender Mitarbeiter ins Zwielicht geraten. Nach Ex-Sportchef Wilfried Mohren, der Berichte über Veranstaltungen erst nach der Zahlung von Bargeld auf das Konto einer Firma seiner Frau ins Programm hievte, und Kika-Herstellungsleiter Marco Kirchhof, der jahrelang fingierte Rechnungen an verschiedene Firmen zahlte und von den Erlösen profitierte, steht nun Unterhaltungs-Chef Udo Foht im Rampenlicht. [mehr...]
Hohe Haftstrafe für Herstellungsleiter (MDR) und schwere Vorwürfe gegen NDR-Fernsehdirektor(BFV-Newsletter 08/2011) Marco Kirchhof, der 44-jährige Ex-Herstellungsleiter des ARD/ZDF-Kinderkanals muss wegen Betrugs und Bestechlichkeit für fünf Jahre und drei Monate hinter Gitter. [mehr...]
Gefällt mir: connexx.av bei Facebook (August 2011) Es ist an der Zeit, dem eigenen Account eine neue Freundin hinzuzufügen: connexx.av hat ein eigenes Profil bei Facebook eingerichtet.
[mehr...]
BFV-Vorstand kritisiert Aufstocker-Debatte und Pauschalvorwürfe der BA(BFV-Newsletter 06/2011) Die Zahl der Selbstständigen, die ihre Einkünfte mit Hartz IV aufstocken, ist seit 2007 bis 2010 um mehr als 50.000 auf 125.000 gestiegen, womit sie immer noch eine Minderheit unter den 4,4 Mio. Selbständigen in Deutschland sind. Etwa 85.000 verfügten nur über ein Einkommen von weniger als 400 Euro. 25.000 verdienten bis zu 800 Euro, der Rest etwas mehr. [mehr...]
Europa will Beihilferegelungen für Produktionen neu ausrichten(BFV-Newsletter 06/2011) EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia will die europäischen Beihilferegeln für die Filmwirtschaft verschärfen, berichtet das „Handelsblatt“. Es bestehe der Verdacht, dass ein Subventionswettlauf zur Anlockung großer US-amerikanischer Produktionen die Wirksamkeit der Unterstützung für kleinere europäische Filme beeinträchtige, heiße es in einer Konsultationsmitteilung aus dem Haus Almunias. [mehr...]
Schlag gegen Internet-Piraten von Kino.to(BFV-Newsletter 06/2011) Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) am 8. Juni 2011 mitteilte, haben Polizisten in Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden unter der Leitung der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES) Razzien in zahlreichen Wohn- und Geschäftsräumen durchgeführt und 13 Personen festgenommen. [mehr...]
UCI-Kinowelt schwächt deutschen Filmstandort weiter(BFV-Newsletter 05/2011) Schlechte Nachrichten für die Kinobranche. Die UCI hat Verfassungsklage gegen das Urteil des Leipziger Verwaltungsgerichtes vom 23. Februar 2011 eingelegt. Die Richter hatten entschieden, dass das Filmförderungsgesetz durch die Nachbesserungen vom August 2010 der Verfassung entspricht und Ausgabengerechtigkeit bestehe. [mehr...]
ZDF baut Digitalkanäle um(BFV-Newsletter 05/2011) Das legendäre Hard-Rock-Festival im kleinen Wacken und Hip-Hop gehören heute ebenso selbstverständlich zur Kultur wie interaktive Angebote, findet ZDF Intendant Markus Schächter und setzt auf den Digitalkanälen den Verjüngungskurs seines oft als Oldie-Programm gescholtenen Senders fort. [mehr...]
Pro7 verstößt gegen EU-Richtlinie - BFV fordert konsequentere Regeln(BFV-Newsletter 05/2011) Ganze 82 Prozent des Fictionangebots von Pro Sieben kommen aus den USA. Das ergibt die "Programmanalyse 2010" des Instituts für empirische Medienforschung (IFEM). Nur 11 Prozent des Fictionangebots von Pro7 kommen aus Europa. [mehr...]
Zersplitterung beim Deutschen Filmpreis(BFV-Newsletter 04/2011) „Almanya“ war der große Gewinner mit der Silbernen Lola sowie dem Preis für das Drehbuch für die Schwestern Nesrin und Yasemin Samderelli bei der Verleihung der Deutschen Filmpreise 2011 am 8. April im Berliner Friedrichstadt-Palast. [mehr...]
SPD kritisiert Abrücken der ARD von Jugendkanal(BFV-Newsletter 04/2011) "Es darf nicht sein, dass die Jugendlichen einem qualitativ fragwürdigen Fernsehangebot der Privaten überlassen bleiben", mit diesen Worten fordert der rheinland-pfälzische Staatskanzleichef Martin Stadelmaier (SPD) in „Satundkabel“ einen ARD-Jugendkanal. [mehr...]
Bündnis für Rechteerhalt im Internetzeitalter(BFV-Newsletter 04/2011) Die ARD, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Bundesverband Musikindustrie (BVMI), die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA), die Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz), die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) und das ZDF haben am 14. April die Deutsche Content Allianz als Interessengemeinschaft der Medien in der digitalen Welt ins Leben gerufen. [mehr...]
US-Majors folgen EU-Forderungen zur Stärkung kleinerer Verleiher(BFV-Newsletter 03/2011) Die EU-Kommission hat eine kartellrechtliche Untersuchung zum Third-Party-Modell zur Digitalisierung der europäischen Kinos eingestellt, nachdem US-Majors eine Änderung der vertraglichen Bestimmungen zur Finanzierung der Kinodigitalisierung angekündigt haben. [mehr...]
Setbesuche 2011 - Tatort Köln und Drehort Berlin(Köln, 5. April 2011) Die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk ermitteln wieder. connexx.av besuchte das Set des „Tatorts“ in Köln-Kalk. [mehr...]
Verhältnis zwischen Sendern und Filmemachern muss neu justiert werden(BFV-Newsletter 02/2011) Regisseurin Sherry Horrman ist verhalten optimistisch. Ursprünglich sollte ihre Verfilmung des Bestsellers „Wüstenblume“ im Herbst am späten Samstagabend in der ARD gezeigt werden. [mehr...]
BFV plädiert für Ausbau des DFFF und verweist auf seine Investitionskraft(BFV-Newsletter 02/2011) Erstmals wurde der DFFF 2010 nicht ausgeschöpft, nur knapp 59 der 60 Mio. konnten ausgegeben werden. Der verbleibende Betrag fließt zurück in den Bundeshaushalt. Die Bilanz des Fonds kann sich ansonsten sehen lassen. [mehr...]
Alptraumfabrik Deutschland - Traumfabrik Italien mit mehr Beschäftigung (BFV-Newsletter 02/2011) Von Italien lernen, heißt Beschäftigung schaffen! Diesem Eindruck konnte sich bei der Diskussion „Alptraum Traumfabrik - Wege aus der Selbstausbeutung bei Film und Fernsehen“ des Bundesfilmverbands in ver.di (BFV) auf der Berlinale einstellen. [mehr...]
Lola-Nominierungen unterstreichen Dok-Film-Dilemma – Bundestag nicht dabei(BFV-Newsletter 1/2011) Ohne Überraschung blieb die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis, der allerdings auch in diesem Jahr unter keinem guten Stern steht. Wie schon im Vorjahr war der Bundestag bei den Sichtungen der Kommission Spielfilm nicht vertreten, formal dürfte die Wahl damit ungültig sein. [mehr...]
MITMACHEN - BFV befragt Filmschaffende zur sozialen Absicherung(BFV-Newsletter 11/2010) Der BundesFilmVerband BFV in ver.di startet eine branchenweite Befragung der Filmschaffenden zum Arbeitslosengeld I-Bezug (ALG I) infolge der Gesetzesänderung zum 1.8.2009 (neue Anwartschaftszeit nach §123 Abs. 2 SGB III). [mehr...]
Deutschland dominiert Europäischen Filmpreis – das Fernsehen verschläft das Event(BFV-Newsletter 11/2010) Zu Tränen gerührt bedankten sich der Komponist Gabriel Yared, der unter anderem die Musik für "Camille Claudel" und "Das Leben der Anderen" geschrieben hat, und Bruno Ganz für die Standing Ovations, mit denen ihnen die europäische Filmgemeinde für ihr Lebenswerk dankte. [mehr...]
DFFF vor problematischer Förderstruktur - ARD und ZDF reduzieren Beteiligung(BFV-Newsletter 11/2010) In den Studios von Babelsberg könnte man über die Dächer der Notre-Dames-Kathredale von Reimes im 17. Jahrhundert wandeln. Die Kulissen gehören zur spektakulären Neuverfilmung der „Drei Musketiere“, für die in Deutschland die Münchner Constantin Film verantwortlich zeichnet. [mehr...]
Deutsche Förderung der Kinodigitalisierung entspricht EU-Recht(BFV-Newsletter 10/2010) Kinos, die einen bestimmten Anteil von europäischen und Arthouse-Filmen zeigen sowie für kleine und in entlegenen Gebieten liegende Kinos, dürfen mit Hilfe von Staat und Regionen unterstützt werden. Das teilt die Europäische Kommission am 24. September dem Europaparlament, dem Europarat, dem Wirtschafts- und Sozialausschuss und dem Regionalausschuss mit. [mehr...]
ARD reagiert auf Forderung der Filmschaffenden nach Spielfilmsendeplatz (BFV-Newsletter 10/2010) Mehr als 1,1, Mio. Zuschauer im Kino, Berlinale-Teilnahme, Lolas, bei der Erstausstrahlung auf Arte dann nochmals 1,5 Mio. Zuschauer – Doris Dörries zärtliche Liebesgeschichte „Hanami- Kirschblüten“ hat Kritiker begeistert und auch ältere Menschen wieder ins Kino gelockt, die seit Jahrzehnten keinen Fuß mehr in ein Filmtheater gesetzt hatten. [mehr...]
3-D-Kino am Scheideweg(BFV-Newsletter 9/2010) Technik alleine zieht die Zuschauer nicht, die Inhalte müssen überzeugen – diese alte Binsenweisheit muss auch das Kino 2010 erfahren. Die Alarmzeichen sind unübersehbar, auch wenn die Zahlen noch stimmen. [mehr...]
Länder wollen Gebühren bestimmen – BFV warnt vor Beschäftigungsrückgang(BFV-Newsletter 9/2010) Offensichtlich hat sich Sachsen mit seiner Vorstellung nicht durchsetzen können, die Rundfunkgebühr auf 17,98 auch im Rundfunkänderungsstaatsvertrag festzuschreiben. Mit dem jetzigen Vertragsentwurf, der im Oktober in einer öffentlichen Anhörung beraten wird, wollen die Ministerpräsidenten der Bundesländer einen Paradigmenwechsel bei der Zahlung der Rundfunkgebühren einleiten. [mehr...]
Das Schweigen des Neumann – Hollywoodverleiher müssen eingeschränkt werden!(BFV-Newsletter 9/2010) Einer für alle und alle für einen – nach dem Motto für Dumas Musketiere wollte die Deutsche Filmindustrie im Schulterschluss mit der Politik die Herausforderung der Kinodigitalisierung angehen. [mehr...]
Home-Entertainment vor dem Umbruch – onlinefilm.org mit mehr als 1000 Titel(BFV-Newsletter 7-8/2010) „Der DVD-Markt in Süd-Korea ist völlig zusammen gebrochen. Das hat uns Filmemacher in eine tragische Situation gestützt, denn die Filme werden illegal aus dem Netz runter geladen,“ umschreibt Joon-ho Bong, Regisseur des Hits „The Mother“ die Situation in seinem Land. [mehr...]
Piraten schneller als Gerichte und Politik – viele Arbeitsplätze gehen verloren!(BFV-Newsletter 7-8/2010) Welche Ausmaße illegale Downloads mittlerweile haben, musste kürzlich der amerikanische Fernsehsender ABC schmerzlich feststellen. Nur 13,5 Mio. Zuschauer verfolgten an den Fernsehschirmen Ende der sechsten und letzten Staffel des Insel-Epos "Lost“. [mehr...]
Streit um GEZ-Umstellung(BFV-Newsletter 7-8/2010) Eine Vorabmeldung des "Spiegel" von Anfang Juli sorgte für Aufregung in der Medienbranche. Das Hamburger Magazin hatte spekuliert, dass durch die Umstellung auf die neue Rundfunk-Gebühr ab 1. Januar 2013 ARD und ZDF "815 Millionen zusätzliche Mäuse" zur Verfügung ständen. [mehr...]
Digitalisierungsmodell vor dem Aus(BFV-Newsletter 7-8/2010) Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, in diesem Fall das Kartellamt. Die Obersten Wettbewerbshüter signalisierten, dass sie das vom Bundeskabinett und Parlament Ende Juni beschlossene Zwei-Säulen-Modell zu Digitalisierung der Kinos nicht genehmigen werden. [mehr...]
Kleines Fernsehspiel disponiert gegen Kinokoproduktionen(BFV-Newsletter 06/2010) Eine Angst geht um bei Deutschlands jungen Filmemachern. Die Angst, mit dem Kleinen Fernsehspiel des ZDF einen wichtigen Partner für das Entstehen ihrer Kinofilme zu verlieren. [mehr...]
Neuordnung des Verfahrens der Erhebung der Rundfunkgebühren(BFV-Newsletter 06/2010) Wie erwartet haben die Ministerpräsidenten der Länder am 9. Juni ein neues Modell zur Erhebung der Rundfunkgebühren verabschiedet. Es sieht vor, dass künftig jeder Haushalt zahlen muss. [mehr...]
Neumann-Modell stößt bei AG Kino auf Kritik – BFV/ver.di fordert Qualifizierung(BFV-Newsletter 06/2010) Gerhard Groß weiß im Moment nicht, ob er Lachen oder Weinen soll. Er ist in Berlin für die Arthouse-Kino-Center in den Hackeschen Höfen und die Kant-Kinos verantwortlich. [mehr...]
FFG-Novelle passiert Bundestag(BFV-Newsletter 06/2010) Nachdem der Ausschuss für Kultur und Medien am 19. Mai 2010 einstimmig für die "kleine" Novelle des Filmförderungsgesetzes (FFG) gestimmt hatte, passierte das Gesetz am 11. Juni den Deutschen Bundestag. [mehr...]
Zweiteiler im TV vor ungewisser Zukunft?(BFV-Newsletter 04/2010) Das Erste hat es zu Ostern vorgemacht: Die Adaption von Henning Mankells Bestseller „Kennedys Hirn“ wurde nicht wie ursprünglich konzipiert als Zweiteiler, sondern in einem Ruck mit 180 Minuten ausgestrahlt, obwohl der erste Teil als melodramatisches Kammerspiel angelegt war und der Zuschauer erst im zweiten Teil die erfolgreiche Mischung schwedischer Krimis aus Gesellschaftskritik und Thriller bot. [mehr...]
Quo Vadis Murnau-Stiftung – Gespräch mit Stiftungsvorstand Junkersdorf(BFV-Newsletter 04/2010) Am 27. April feierte in der Deutschen Oper zu Berlin Fritz Langs "Nibelungen“ seine Wiedergeburt. Für 750.000 Euro hat die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung den Meilenstein des deutschen und internationalen Films restauriert. [mehr...]
ver.di unterstützt Klage gegen ZDF – Staatsvertrag(BFV-Newsletter 04/2010) Lange hatte er Illusionen, dass die Politik auf die eigenen Pfründe verzichten könne. Nach den ergebnislosen Beratungen der Länder in der Causa ZDF-Staatsvertrag am 25. März hat Kurt Beck nun offenbar doch genug. [mehr...]
Modell für Digitalisierung der Kinos nimmt Formen an(BFV-Newsletter 04/2010) Die Digitalisierung der Kinos könnte auf der Zielgeraden sein, doch es bleibt eine Zitterpartie, obwohl Bund, Länder, Verleiher, Produzenten und die FFA miteinander reden. [mehr...]
Social Spot "Wir sind mehr wert"(Berlin, März 2010) Im Januar 2010 hat der Filmverband Berlin-Brandenburg in ver.di vier Kinospots über die typischen Arbeitsbedingungen von Filmschaffenden gedreht. Mitten in der opulentesten Hochzeitszene platzt den Filmschaffenden der Kragen: die Hauptdarstellerin zieht sich die Perücke vom Kopf, der Tonmeister regelt die Nagra runter, der Kinovorführer stoppt den Film, die Autorin ist das Überarbeiten satt. Denn: sie sind mehr wert! [mehr...]
Ältere Beiträge finden Sie in unserem Archiv
|   | |